Klein beleuchtet kurz 76: Der Liebestrank im Teatro alla Scala macht  richtig Laune

Bühnenszene aus L’elisir d’amore;
Foto Brescia – Amisano © Teatro alla Scala

Eine neue Scala Produktion von Donizettis L’elisir d’amore verabschiedet sich von der traditionellen Produktion eines Franco Zeffirelli und setzt statt auf prunkvoll ausgestatteter historischer Bauernkomödie auf eine junge, frische, gefühlsbetonte und  farbenfrohe Inszenierung, bei der die Scala ihre eigene Akademie und die nächste Generation von Künstlern in den Mittelpunkt stellt.

von Patrik Klein

„Klein beleuchtet kurz 76, Der Liebestrank
Teatro alla Scala, Milano, 14. September 2026“
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Nabucco meets Star Wars in Verona

CD/Blu-ray Besprechung:

Giuseppe Verdi
Nabucco

Arena di Verona 2025

C Major, 773 504

von Dirk Schauß

Ein Stuhl, ein Gerüst, ein paar hundert Leuchtröhren und gänzlich unfallfrei gestapelte Laserstrahlen – wer die Arena di Verona betritt, erwartet traditionell echte Pferde, verstaubte Pappmaché-Obelisken und mindestens zweitausend Statisten mit Pappmaché-Säbeln.

„Giuseppe Verdi, Nabucco, Arena di Verona 2025
klassik-begeistert.de, 15. September 2026“
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DIE DIENSTAG-PRESSE, 15. SEPTEMBER 2026

Foto: Sokhiev Tugan (c) Patrice Nin

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DIENSTAG-PRESSE, 15. SEPTEMBER 2026

Wien/Musikverein
Der philharmonische Lieblingsdirigent begeistert das Wiener Publikum
Die Wiener Philharmoniker sind jetzt eifrigst unterwegs; Konzerte in Wien, Grafenegg und wieder traditionsgemäß in Luzern. Tugan Sokhiev, der derzeitige Lieblingsdirigent der Philharmoniker, beweist wiederum, dass er der völlig richtige Mann als Favorit ist. Das Konzert war phänomenal – wenngleich mit minimalen Abstrichen.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

Wien
Saisonstart im Musikverein vor Van der Bellen und Christine Lagarde (Bezahlartikel)
Die Wiener Philharmoniker eröffneten unter dem kommenden Neujahrskonzert-Dirigenten Tugan Sokhiev die neue Musikvereinssaison mit Mozart, Beethoven und Prokofjew.
DiePresse.com.saisonstart

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Herbert Blomstedt fasziniert mit Bruckners Neunter – Konzert und Proben

Ein Mann von gut achtzig Jahren tritt an das Pult im Münchner Gasteig. Er faltet die Hände nicht zum Gebet, sondern hebt die Arme zur denkbar schwersten Aufgabe des romantischen Repertoires – und sogleich wirkt jene gern beschworene Schicksalsangst vor der Neunten Symphonie wie eine Erfindung melancholischer Musikhistoriker.

Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 9, Aufführung und Proben

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Herbert Blomstedt, musikalische Leitung

BR-Klassik, 900 235

von Dirk Schauß

„Anton Bruckner, Sinfonie Nr. 9, Herbert Blomstedt, Aufführung und Proben
klassik-begeistert.de, 15. September 2026“
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„… wirst du auch böse sein?“ – Tobias Kratzer malt einen nachtschwarzen „Macbeth“

Macbeth © Monika Rittershaus

Hamburgische Staatsoper ++++Premiere +++++ 12. September 2026

Giuseppe Verdi    Macbeth

Kartal Karagedik, Bariton
Nino Machaidze, Sopran
Alexander Vinogradov, Bass
Dovlet Nurgeldiyev, Tenor
Colin Aikins, Tenor
Mariana Poltorak, Sopran

Chor der Hamburgischen Staatsoper
Tomáš Hanus, Dirigent
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Tobias Kratzer, Inszenierung

von Dr. Andreas Ströbl

„Man sollte ja auch in der Unerwartbarkeit nicht erwartbar werden“, postuliert Tobias Kratzer zur Saisoneröffnung 2026/27 der Hamburgischen Staatsoper mit Verdis „Macbeth“ am 12. September 2026. Doch ist die Produktion auch ein „Opernthriller“, wie im Vorfeld angekündigt?

„Giuseppe Verdi, Macbeth
Hamburgische Staatsoper, Premiere, 12. September 2026“
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Zwischen den Sätzen 1:  Bonnie & Clyde statt Macbeth?

Hamburgische Staatsoper +++ PREMIERE +++ 12. September 2026 +++

Giuseppe Verdi   Macbeth

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Chor der Hamburgischen Staatsoper
Tomáš Hanus  Dirigent
Tobias Kratzer  Inszenierung

von Jörn Schmidt

Wie endet man, wenn man nicht an Hexen glaubt, aber voll auf Selbstermächtigung setzt? Wenn Sie Tobias Kratzer fragen: Nackt, verkrümmt um einen kahlen Ast geklammert, den Blick irr zur Seite gerichtet. Abgelichtet auf einem Plakat, das in Hamburg für die PREMIERE an diesem Samstag geworben hat. Und, wie ich hinzusetzen möchte: Darauf hoffend, dass einem endlich jemand einen schwarzen Balken über das Geschlechtsteil klebt. Zumindest im öffentlichen Raum, auf dem Programmheft war immer noch alles zu sehen. „Giuseppe Verdi, Macbeth
Hamburgische Staatsoper, PREMIERE, 12. September 2026“
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Tobias Kratzers neuer Macbeth überzeugt durch Empathie

Das Macbeth-Ensemble beim Schlussapplaus: Colin Aikins (Malcolm), Alexander Vinogradov (Banco), Tomáš Hanus (musikalische Leitung), Rainer Sellmaier (Bühne und Kostüme), Nino Machaidze (Lady Macbeth), Tobias Kratzer (Inszenierung), Kartal Karagedik (Macbeth), Dovlet Nurgeldiyev (Macduff) (Foto: RW)

Hamburgische Staatsoper +++ PREMIERE +++ 12. September 2026 +++

Tobias Kratzer zeigt, warum die Lady dem Wahn verfällt, sie wird sichtbar von der Erkenntnis ihres mörderischen Tuns niedergedrückt. Macbeth versucht sie, während sie ihre Wahnsinnsarie singt, händeringend aus den Fängen des Todes zu befreien. Es gelingt ihm nicht, er ergibt sich seinem Schicksal.

Giuseppe Verdi    Macbeth

Ein Opernthriller über die Macht des Schicksals und die Verlockungen der Macht

Inszenierung:  Tobias Kratzer
Bühne und Kostüme:  Rainer Sellmaier
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Leitung:  Tomáš Hanus

von Dr. Ralf Wegner

„Giuseppe Verdi, Macbeth
Hamburgische Staatsoper, PREMIERE, 12. September 2026“
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Der philharmonische Lieblingsdirigent begeistert das Wiener Publikum

Foto: Sokhiev Tugan (c) Patrice Nin

Saisoneröffnungskonzert +++ Musikverein Wien +++ 13. September 2026

Musikverein Wien, 13. September 2026

Die Wiener Philharmoniker sind jetzt eifrigst unterwegs; Konzerte in Wien, Grafenegg und wieder traditionsgemäß in Luzern. Tugan Sokhiev, der derzeitige Lieblingsdirigent der Philharmoniker, beweist wiederum, dass er der völlig richtige Mann als Favorit ist. Das Konzert war phänomenal – wenngleich mit minimalen Abstrichen.

Ludwig van Beethoven:  Leonoren Ouvertüre Nr. 3 op. 72
Wolfgang Amadeus Mozart:  Symphonie g-moll KV 183

Sergej Prokofjew:  Suite aus der Ballettmusik „Romeo und Julia“, op. 64, zusammengestellt von Tugan Sokhiev

Wiener Philharmoniker
Tugan Sokhiev, Dirigent

von Herbert Hiess „Wiener Philharmoniker, Tugan Sokhiev, Saisoneröffnungskonzert
Musikverein Wien, 13. September 2026 “
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Daniels Anti-Klassiker 30: Mozart – Arie der Königin der Nacht aus „Die Zauberflöte“ (1791)

Höchste Zeit sich als Musikliebhaber einmal neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen.

Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der so genannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese teilweise sarkastische, teilweise brutal ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

Mozart ist inzwischen zum alten Bekannten in dieser Reihe geworden. Kein Wunder – gehört er doch neben Beethoven und Bach zu den nach wie vor einflussreichsten und immer noch exzessiv gespielten Komponisten. Sowohl kammermusikalisch als auch sinfonisch und im Bühnentreiben ist er ein unausweichlicher Monolith – so unübersehbar, dass einige seiner Werke zu den reinsten Klischeenummern verkommen sind. Eine weitere dieser Nummern dürfte sich in seiner bekanntesten und meist aufgeführten Oper finden: Die Arie der Königin der Nacht aus „Die Zauberflöte“. „Daniels Anti-Klassiker 30: Mozart – Arie der Königin der Nacht aus „Die Zauberflöte“ (1791)
klassik-begeistert.de, 15. September 2026“
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Schweitzers Klassikwelt 172: Ariadnes Nymphen im Lauf der Jahrzehnte

Bild: YouTube / Rstraussopera          

Sie haben im einzigen Akt der Oper nach einem Vorspiel keine tragenden Rollen, aber sie leiten den Akt mit ihrem Mitleid ein. „Schläft sie? Nein sie weinet.“ „Wundes Herz auf ewig.“ Singen die Quellnymphe (Najade) und die Baumnymphe (Dryade) und das Echo wiederholt: „Ewig, ewig.“ Aufgeregt künden sie die Ankunft eines jungen Gottes an. Und hinter der Bühne, unsichtbar stimmen sie am Schluss das „Töne, töne, süße Stimme“ an.

von Lothar und Sylvia Schweitzer

Erst knappe zwei Wochen Opernfan ahnte ich an dem Abend des 5. Januar 1958 nicht, dass „die Ariadne“ einmal zu meinen meistbesuchten Opern zählen wird.
„Schweitzers Klassikwelt 172: Ariadnes Nymphen
klassik-begeistert.de, 15. September 2026“
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