Ihrem Ende eilen sie zu, die Bayreuther Festspiele 2026!

Foto: Hans Martin Gräbner Foto Andreas Ströbl

Eine persönliche Retrospektive zur Premierenwoche

Das ganze Jahr freut man sich auf Bayreuth, und ebenso rasch, wie der listige Loge auftaucht und wieder verschwindet, sind die intensiven Tage auch schon wieder herum. Tröstlich ist, dass, ebenso wie Weihnachten auch heuer am 24. Dezember stattfinden wird, es im nächsten Sommer wieder Festspiele auf dem Grünen Hügel gibt.

von Dr. Andreas Ströbl „Bayreuther Festspiele 2026 Retrospektive
Bayreuth, 22. August 2026“
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Salzburg: Thielemann zaubert Brahms’ Clara-Liebe aus der Ersten!

Wiener Philharmoniker, Thielemann © SF / Marco Borrelli

Salzburger Festspiele 2026

Trotz ein paar kleineren Schönheitsfehlern entfesselten die Wiener Philharmoniker mit Christian Thielemann am Pult die erste Symphonie von Brahms und weckten dieses Stammwerk der Klassikliteratur zu neuem Leben. Selbst das musikalisch verwöhnte Salzburger Publikum zeigte sich mit einem Applausfeuerwerk grenzenlos begeistert!

Wiener Philharmoniker
Augustin Hadelich, Violine
Christian Thielemann, Dirigent

Johannes Brahms:  Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77, Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Großes Festspielhaus, Salzburg, 22. August 2026

von Johannes Karl Fischer

„Johannes Brahms, Christian Thielemann, Augustin Hadelich
Großes Festspielhaus, Salzburg, 22. August 2026“
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Petrenko begeistert mit einer fulminanten Saisoneröffnung

Kirill Petrenko, Berliner Philharmoniker © Monika Rittershaus

Das traditionelle Eröffnungskonzert der Berliner Philharmoniker, mit dessen Programm das Orchester anschließend bei den Salzburger Festspielen und in Luzern gastiert, war diesmal zwei Komponisten gewidmet, deren Werke unterschwellige Parallelen aufweisen.

Edward Elgar
Enigma Variationen op. 36

Peter Tschaikowsky
Symphonie Nr.4 f-Moll op.36

Kirill Petrenko, musikalische Leitung
Berliner Philharmoniker

Philharmonie Berlin, 21. August 2026

von Peter Sommeregger

„Saisoneröffnung Kirill Petrenko, Tschaikowski und Elgar
Philharmonie Berlin, 21. August 2026“
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DIE SAMSTAG-PRESSE – 22. AUGUST 2026

© /unbekannt/Archiv der Wiener Staatsoper – Ileana Cotrubaṣ als Verdis Violetta an der Wiener Staatsoper

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 22. AUGUST 2026

Nachruf
Zum Tod der Sopranistin Ileana Cotrubaș: Charakterstark und charismatisch
Die Rumänin Ileana Cotrubaș war beides: eine der berühmtesten Sopranistinnen des 20. Jahrhunderts und eine der streitbarsten Künstlerinnen in der Opernbranche. Ihre künstlerische Unabhängigkeit hat sie stets verteidigt – auch die Entscheidung, sich mit gerade einmal 51 Jahren von der Bühne zurückzuziehen. Nun ist sie im Alter von 87 Jahren gestorben. Ein Nachruf.
BR-Klassik.de

Die denkende Stimme (Bezahlartikel)
Die Rumänin Ileana Cotrubaș war eine der großen Sopranistinnen der Nachkriegszeit. Gegen das Regietheater zog sie mit scharfer Polemik zu Felde. Jetzt ist sie mit 87 Jahren gestorben.
FrankfurterAllgemeine.net

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Besser geht Oper kaum: „Tosca“ in St. Margarethen

 

An die zahlreichen grandiosen Inszenierungen im Römer-Steinbruch St. Margarethen im Burgenland auf dieser mit 1500 Quadratmetern größten Freiluft-Bühne Europas erinnert man sich selbst nach Jahren.  

Seit 1996 werden vor dieser dramatischen Naturkulisse Opernfestspiele abgehalten, deren teils internationales Publikum den Weg an den östlichen Rand Österreichs nicht scheut.

Oper im Steinbruch 2026
Giacomo Puccini, Tosca

Musikalische Leitung:  Valerio Galli

Inszenierung und Bühnenbild:  Thaddeus Straßburger
Kostüme:  Giuseppe Palella
Choreographie:  Antonio Barone

Chorleitung Philh. Chor:  Walter Zeh
Piedra Festivalorchester

Oper im Steinbruch, St. Margarethen, Burgenland, 20. August 2026

von Dr. Charles E.  Ritterband

„Giacomo Puccini, Tosca
Oper im Steinbruch St. Margarethen, 20. August 2026“
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Georg Nigls Leistung als Prinz von Homburg hat den Wow!-Faktor

Georg Nigl (Prinz Friedrich Artur von Homburg), ORF Radio-Symphonieorchester Wien © SF/Marco Borrelli

Herausragend ist die Leistung Georg Nigls als Prinz von Homburg. Dazu ein grandioser Orchesterklang, durch den ich die wunderbaren Facetten Henzes Musik – mal filigran mal mit großer Wucht – entdecke.

Der Prinz von Homburg (1960)
Oper in drei Akten und neun Bildern
Komposition: Hans Werner Henze
Libretto: eingerichtet von Ingeborg Bachmann nach dem Schauspiel Prinz Friedrich von Homburg von Heinrich von Kleist

Konzertante Aufführung
Musikalische Leitung  Ingo Metzmacher

Prinz Friedrich Artur von Homburg   Georg Nigl
Prinzessin Natalie von Oranien   Kathrin Zukowski
Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg   Maximilian Schmitt

ORF Radio-Symphonieorchester Wien

Felsenreitschule, Salzburg, 20. August 2026

von Frank Heublein „Hans Werner Henze, Der Prinz von Homburg, Georg Nigl
Felsenreitschule, Salzburg, 20. August 2026“
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Daniels Anti-Klassiker 5: Antonio Vivaldi „Die vier Jahreszeiten“ (1725)

Höchste Zeit sich als Musikliebhaber einmal neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen.

Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der so genannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese teilweise sarkastische, teilweise brutal ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

„Daniels Anti-Klassiker 5: Antonio Vivaldi „Die vier Jahreszeiten“
klassik-begeistert.de, 22. August 2026“
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Daniels Anti-Klassiker 4: Richard Wagner – „Siegfriedidyll“ (1870)

Höchste Zeit, sich als Musikliebhaber neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen. Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der sogenannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese sarkastische und schonungslos ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

Kommen wir heute zu einem Beweis dafür, dass manche Kompositionen ohne ihre Bezugsquellen nicht funktionieren. Richard Wagner, seit jeher als König der Opernwelt glorifiziert, dürfte wie kein anderer die Epoche der Hochromantik geprägt haben. Legendär sind seine Opern Der Ring des Nibelungen, Tristan und Isolde, Der fliegende Holländer, Lohengrin… die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Reine Instrumentalwerke sind hingegen nur wenige überliefert – eines davon ist das Siegfriedidyll. „Daniels Anti-Klassiker 4: Richard Wagner – „Siegfriedidyll“ (1870)“ weiterlesen

„Meistersinger“ 2025 in Bayreuth: Ist alles so schön bunt hier!

Blu-ray Besprechung:

Richard Wagners einzige heitere Oper, während der Nazi-Diktatur für Festaufführungen bei politischen Anlässen missbraucht, ist für Regisseure eine große Herausforderung, ist das Heitere bekanntlich doch immer schwieriger auf die Bühne zu bringen, als Schmerz und Leid.

Richard Wagner
Die Meistersinger von Nürnberg
Mitschnitt der Bayreuther Festspiele 2025

Deutsche Grammophon c-major 773904

von Peter Sommeregger

„Richard Wagner, Die Meistersinger von Nürnberg, Mitschnitt der Bayreuther Festspiele 2025
klassik-begeistert.de, 21. August 2026“
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DIE FREITAG-PRESSE – 21. AUGUST 2026

Daniel Hope © Raphael Faux

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE FREITAG-PRESSE – 21. AUGUST 2026

Interview Daniel Hope/Gstaad
Daniel Hope: „Gstaad ist so viel mehr als nur ein Job“
Für Daniel Hope ist die Intendanz beim Menuhin Festival Gstaad eine Herzensangelegenheit. Yehudi Menuhin war sein Mentor, Gstaad seine zweite Heimat. Als ich den 53-jährigen Stargeiger in der Bibliothek des Ermitage Wellness- & Spa-Hotels in Schönried-Gstaad treffe, kommt er gerade von den Proben. Sein Terminkalender ist voll, seit dem 1. November 2025 leitet er das Festival.
Jürgen Pathy im Gespräch mit Daniel Hope
Klassik.begeistert.de

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