© Kwi Sub Park
Die Pianistin Hai-Kyung Suh gehört zu den gefeierten Künstlern der letzten Jahrzehnte. Als eine der ersten koreanischen Musikerinnen, die in Europa und den USA reüssierten, errang sie Spitzenpreise beim Busoni-Wettbewerb und beim ARD-Musikwettbewerb, spielte zahlreiche Aufnahmen für die Deutsche Grammophon und Decca ein und kehrte nach einer Krebserkrankung, die ihr Leben und ihre Laufbahn beinahe beendet hätte, auf die großen Bühnen wie den Barbican Center, den Seoul Arts Center, der Berliner Philharmonie und der Carnegie Hall, wo sie im Oktober dieses Jahres ein von Publikum und Presse umjubeltes Solorezital spielte, zurück.
Im ersten Teil unseres Interviews spricht sie über ihre musikalischen Anfänge beim Besuch der Kasernen Südkoreas, Familiendruck und über die Carnegie Hall.
Johannes Karl Fischer im Interview mit Hai-Kyung Suh, Teil I
klassik-begeistert: Frau Suh, Sie sind inzwischen seit sechzig Jahren Musikerin. Können Sie sich noch an Ihre erste Begegnung mit Musik und dem Klavier erinnern?