Hans-Jürgen Mende sagt Tschüß: Tausend Dank für so viele berührende Jahre mit Ihnen am Lautsprecher

Hans-Jürgen Mende © Foto privat

Hans-Jürgen Mendes Hörfunksendung „Klassik auf Wunsch“ im Norddeutschen Rundfunk (NDR) war 25 Jahre DIE
Klassiksendung in Deutschland. Der gebürtige Wiesbadener, wohnhaft vor den Toren Kiels, führte mit seiner virilen Stimme und seinem enzyklopädischen Wissen galant durch die Samstagvormittage. Vergangenen Halloween- und Reformations-Samstag moderierte der 66-Jährige seine letzte Sendung. Er hinterlässt eine Schar unzähliger, treuer Fans.

Interview: Andreas Schmidt

klassik-begeistert: Moin moin, Herr Mende, wie geht der Wind bei Ihnen an der Kieler Förde?

Hans-Jürgen Mende: Mal so, mal so. Mal zuviel, mal zuwenig, manchmal so, wie man es sich wünscht und warum man den ganzen Aufwand treibt. Wenn es aber zu einer Harmonie von Wind, Welle und Boot kommt, dann ist es einfach herrlich. 

„Interview Hans-Jürgen Mende, Klassik auf Wunsch
klassik-begeistert.de, 1. November 2026“
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DIE SONNTAG-PRESSE – 1. NOVEMBER 2026

Vorhang der Staatsoper Berlin, Foto Jean-Nico Schambourg

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 1. NOVEMBER 2026

Berlin/Staatsoper
Bei Bernheims Cavaradossi blitzen die Sterne den ganzen Abend lang am Puccini-Himmel

O wie schön kann Oper doch sein: Eine Inszenierung, welche die eigentliche Handlung der Oper ins Zentrum stellt und dabei nie langweilig oder altbacken wirkt, schön anzusehende Bühnenbilder und Kostüme, ein großartiges Sängerensemble und ein blendend aufgelegtes Orchester, welches das Drama auf der Bühne musikalisch mitreißend gestaltet! All das zu erleben in der Berliner Staatsoper bei der 73. Aufführung von Puccinis TOSCA in der Inszenierung von Alvis Hermanis aus dem Jahre 2014. Unter der engagierten Leitung von Alexander Soddy vermitteln Aleksandra Kurzak in der Titelrolle, Benjamin Bernheim als ihr geliebter Mario Cavaradossi und Davide Luciano als schurkischer Scarpia ein hoch spannendes Operndrama.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de

Wien: Verdis „Otello“ mit hoher musikalischer Emotionalität
Jonas Kaufmann ist wieder an der Wiener Staatsoper zu erleben und zwar als Titelheld in Giuseppe Verdis „Otello“. Er singt ihn mit fast völlig unangestrengten, strahlenden Höhen.  Wunderbar und feinsinnig, fast aus dem Nichts heraus bewegen sich wie immer seine exemplarischen Piani. Vom seinem hochdramatischen, triumphalen „Esultate!“ nach der gewonnenen Schlacht gleich bei seinem ersten Auftritt, bis hin zum tragischen Finale weiß der Ausnahmetenor auch szenisch zu berühren.
opera-online.com

„DIE SONNTAG-PRESSE — 1. NOVEMBER 2026
klassik-begeistert.de, 1. November 2026“
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Zwischen den Sätzen 8: Wer hat den größten Mahler-Sachverstand?

Gustav Mahler © Moritz Nähr

von Jörn Schmidt

Arturo Toscanini verstand keinen Spaß, wenn es um die Musik ging. Wehe, jemand machte Dienst nach Vorschrift oder setzte sich dem Verdacht der Schlamperei aus. Selbst kleinere Defizite in Sachen Partiturkenntnis   reichten – und der italienische Maestro schrie sich die Kehle heiser. Wenn er einen guten Tag hatte … In seinem Leben zerbrach er eine respektable Anzahl Taktstöcke, auch zerrissene Notenpartituren pflastern seinen Weg. Es wird sogar erzählt, er habe gar die eigene goldene Uhr zertrümmert. Seine Musiker hätten ihm dann – so besagt es eine wunderschöne Anekdote – eine ganze Kiste billiger Uhren geschenkt. Damit er etwas zum Zertrampeln hatte …

„Zwischen den Sätzen 8: Wer hat den größten Mahler-Sachverstand?
klassik-begeistert, 30. Oktober 2026“
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Aivis Greters präsentiert sich als große Dirigentenbegabung

© hr/Aiga Redmane

Der hr-Sendesaal an diesem späten Oktoberabend bot das vertraute Bild eines Publikums, das sich nach verlässlicher Erbauung sehnt und dafür ein stramm programmiertes Format freudig in Kauf nimmt. Wer allerdings glaubte, in dieser kompakten Konzertform lediglich eine brave Pflichtübung abzusitzen, sah sich rasch eines Besseren belehrt.

Konzert des hr-Sinfonieorchesters,
hr-Sendesaal, Frankfurt,
30. Oktober 2026

Robert Schumann
Cellokonzert a-moll op. 129

Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43

Anton Spronk, Cello

hr-Sinfonieorchester
Aivis Greters, musikalische Leitung

von Dirk Schauß

„Schumann und Sibelius, hr-Sinfonieorchester, Aivis Greters
hr-Sendesaal, Frankfurt, 30. Oktober 2026“
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José Cura öffnet den Sternenhimmel an der Nationaloper Sofia

© Dirk Schauß

Ein trüber Oktoberabend in Sofia, der Saal der Nationaloper bis zum letzten Platz gefüllt, und auf der Bühne entfaltet sich jener vertraute Dreieckskriminalfall, den Giacomo Puccini vor über einem Jahrhundert in Noten goss. Man kennt jede Wendung, jeden Akzent des Schreckens, und doch lebt eine solche Aufführung von jenen feinen Verschiebungen, die erst durch eine ganz bestimmte Besetzungskonstellation entstehen.

Sofia Opera and Ballett, 28. Oktober 2026

Giacomo Puccini    Tosca

Inszenierung:  Plamen Kartaloff
Musikalische Leitung:  Grigor Palikarov

von Dirk Schauß

„Giacomo Puccini, Tosca, Grigor Palikarov
Sofia Opera and Ballett, 28. Oktober 2026“
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Früh übt sich, wer ein Opernfreund werden will ...

Lina Lottes (junge Senta), Arnold Schoenberg Chor © Matthias Baus

Richard Wagner     Der fliegende Holländer

Musikalische Leitung:  Robert Jindra

Inszenierung und Licht:  Philipp Stölzl
Szenische Neueinstudierung:  Philipp Stölzl

MusikTheater an der Wien, 28. Oktober 2026

von Lothar und Sylvia Schweitzer

Enkel Aeneas möchten Sylvia und ich gern in die Oper einführen. Häufig zitiere ich wiederholend Operntexte und er nennt mir spontan die Oper, in der diese vorkommen. So kommt immer wieder der Fafner vor und ich finde, die Musik Richard Wagners eignet sich besser zur Einführung als Mozarts „Zauberflöte“. Begonnen haben wir im Salzburger Marionettentheater mit Humperdincks „Hänsel und Gretel“, in der es auch schon manches Mal wagnert. Nach „Siegfried“ war meine Idee „Der fliegende Holländer“.

„Richard Wagner, Der fliegende Holländer, Philipp Stölzl
MusikTheater an der Wien, 28. Oktober 2026“
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DIE SAMSTAG-PRESSE – 31. OKTOBER 2026

Siegfried © Monika Rittershaus

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG -PRESSE – 31. OKTOBER 2026

München
„Siegfried“ – Tobias Kratzer setzt in München Wagners Ring fort
Audio von Jörn Florian Fuchs (5,34 Minuten)
deutschlandfunk.de

München
Kritik „Siegfried“ in München: Gesungen wird überragend gut
Ziemlich rund lief bislang der „Ring“ von Tobias Kratzer an der Bayerischen Staatsoper: Das „Rheingold“ zeigte Götter in einer Welt ohne Religion, die „Walküre“ stürmte das Nationaltheater im Hubschrauber. Jetzt hatte mit dem „Siegfried“ der dritte Teil von Wagners Nibelungendrama Premiere, dirigiert von Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski.
BR-Klassik.de

„DIE SAMSTAG-PRESSE – 31. OKTOBER 2026
klassik-begeistert.de, 31. Oktober 2026“
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Die Entdeckung dieser Tosca ist Aleksandra Kurzak

Aleksandra Kurzak © Slawek Przerwa

Benjamin Bernheim zählt aktuell zu den gefragtesten Tenören der Opernwelt, das deutschsprachige Feuilleton überschlug sich geradezu über seinen „Werther“ auf den diesjährigen Salzburger Festspielen.

Umso größer ist freilich die Aufmerksamkeit, wenn der Franzose – bislang auch überwiegend erfolgreich im französischen Fach unterwegs – an der Berliner Staatsoper sein Rollendebüt als Cavaradossi in Puccinis „Tosca“ gibt.

Staatsoper Unter den Linden, 28. Oktober 2026

Giacomo Puccini    Tosca

Musikalische Leitung:  Alexander Soddy

Inszenierung:  Alvis Hermanis

Szenische Einstudierung:  José Dario Innella
Mitarbeit Regie:  Gudrun Hartmann

Tosca:   Aleksandra Kurzak
Mario Cavaradossi:   Benjamin Bernheim
Baron Scarpia:   Davide Luciano
Cesare Angelotti:   Arttu Kataja
Spoletta:   Florian Hoffmann

von Kirsten Liese

„Giacomo Puccini, Tosca, Bernheim und Kurzak
Staatsoper Unter den Linden, 28. Oktober 2026“
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Macbeth packt als zeitloses Drama in Sofia

© Sofia Opera and Ballet

Die Nationaloper Sofia leistet sich einen Luxus, den man an den reich subventionierten Bühnen Mitteleuropas längst verlernt hat. Anstatt ein Werk mühsam über Wochen zu dehnen, stellt das Haus seine Produktionen in dicht gepackten Blöcken vor das Publikum und besetzt sie an aufeinanderfolgenden Abenden fast vollständig aus dem eigenen Ensemble. Wer am 24. und 25. Oktober die Wiederaufnahme von Giuseppe Verdis Macbeth besuchte, erlebte keinen faden Aufguss der Premierenserie der vergangenen Saison, sondern zwei Aufführungen, die in ihrer stimmlichen wie darstellerischen Differenzierung faszinierten.

Giuseppe Verdi    Macbeth

Inszenierung:  Vera Petrova

Musikalische Leitung:  Grigor Palikarov

Sofia Opera and Ballett House, 24. / 25. Oktober 2026 

von Dirk Schauß

„Giuseppe Verdi, Macbeth, Grigor Palikarov
Sofia Opera and Ballett House, 24./25. Oktober 2026“
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Das Internationale Opernstudio der Berliner Staatsoper fasziniert mit einem starken Ensemble

Liederabend des Internationalen Opernstudios | 27.10.2026 Defne Celik, Etīna Emīlija Saulīte, Jingjing Xu, Chen Li, Irakli Pkhaladze, Markus Zugehör © Peter Adamik

Es ist einer jener Abende, der hohe Erwartungen noch weit übertrifft. – Nicht, weil ich den Nachwuchs unterschätzen würde, sondern weil in diesem Konzert einfach alles stimmte: Ausnahmslos alle Talente, die sich aus dem Internationalen Opernstudio im Apollo Salon der Berliner Staatsoper präsentierten, ließen herrliche Stimmen hören und sangen Arien, Duette und Ensembles, die mit ihrem Fach und ihrer Persönlichkeit perfekt harmonieren. 

Apollo Saal, Staatsoper Unter den Linden, 27. Oktober 2026

Defne Celik, Sopran
Etīna Emīlija Saulīte, Sopran
Jingjing Xu, Mezzosopran
Chen Li, Tenor
Irakli Pkhaladze, Bassbariton

Markus Zugehör, Klavier

Tabatha McFadyen, Szenische Einrichtung
Detlef Giese, KatharinaDuda, Moderation

Szenen, Arien und Duette aus Opern von Wolfgang Amadeus Mozart, Gaetano Donizetti, Giacomo Puccini, Georges Bizet, Léo Delibes und Franz Lehár

von Kirsten Liese

„Liederabend des Internationalen Opernstudios
Staatsoper Unter den Linden, 27. Oktober 2026“
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